Wir werden von einem lauten Vogelkonzert geweckt. Das klingt nach Frühlingsgefühlen :). Der Skiort befindet sich auch zwischen Winter und Sommersaison, er ist also ziemlich verlassen. Auch wir verlassen ihn und fahren Richtung Grenoble.
Da wir auf der „Route des Grandes Alpes“ sind sollen es auch die großen Alpen sein, davon gibt es hier ja schließlich reichlich.
Wir fahren über den Col du Lautaret und wollen noch höhere Alpen, wie das Mount Blanc Massiv, sehen.
Wir stoppen am Passhaus auf 2058m um eine Cachedose zu suchen. Hier liegt noch ganz schön viel Schnee. Was soll denn das hier? Eine Schranke?
Durchfahrt verboten! MIST. Damit können wir unsere Tagesroute vergessen.
Wir gehen erstmal bergauf, genießen die Aussicht und bergen den Cache.
Auf den Bergen erwacht der Frühling erst. Aber wo sich der Schnee zurückgezogen hat, da blüht die Wiese.
Da fahren wir, wohl oder übel, die offene Strecke weiter. Zumindestens stimmt die Richtung. Kurz vor Grenoble haben wir versucht, die Strecken um die Schweiz drumherum zulegen, ist gar nicht so einfach.
Für die nächsten Abschnitte wird mal wieder ordentlich Autobahnzoll verlangt. Sogar Kontrollen gibt es hier und dann will der Zoll auch noch wissen, wieviel Bargeld wir mithaben. Wir haben in Frankreich Urlaub gemacht, da ist das Geld schon längst alle, das müssten die doch wissen. 🙂
Jetzt parken wir auf einem schönen Stellplatz an einem Park und genießen den regenfreien Abend.