Wir sind aufgeregt und schon viel früher wach als notwendig.
Leider haben wir noch so gar keinen Durchblick und das liegt nicht unbedingt an uns. Wir fahren durch eine dichte Nebelwand in Richtung Helsinki. Leider sind die vorgelagerten Schären Gärten nicht so richtig sichtbar.
Kurz vor dem Hafen lichtet sich der Nebel und wir fahren direkt auf die Hochhäuser zu. Hallo Helsinki, wir kommen.

Gegen 8:30 Uhr aktueller Ortszeit geht es in Richtung Frühstück. Unser Schiff hat inzwischen im Hafen festgemacht und die ersten Busse warten schon. Leider hat es angefangen zu regnen.
Unser Ausflug startet um 11:30 Uhr. Wir haben uns für Helsinki zu Wasser und zu Land entschieden.
Tja, soviel Wasser wollten wir jetzt aber nicht. Es regnet ziemlich stark und Mäxchen ist doch wasserscheu. Also packen wir die Regen-Sachen ein und begeben uns pünktlich auf Deck 3 und suchen einen passenden Ausflugsbuss.
Unsere Reiseleiterin ist vor vielen Jahren in Finnland hängen geblieben und hat uns angenehm unterhalten. Die Fahrt zum Schiff Emma war recht kurz, aber wir konnten schon einen kleinen Blick auf Helsinki werfen.

Ach übrigens, als wir von der AIDAdiva runter sind hat der Regen eine Pause gemacht 😁.
Mit unserem Aussflugsschiff haben wir Helsinki von der Wasserseite erkundet und dabei sehr viele Erklärungen erhalten. Helsinki ist sicher nicht die größte Hauptstadt, hat dafür aber eine sehr interessante Geschichte. Alles drehte sich hier eigentlich immer um die Nachbarstaaten. Da waren mal Dänemark, Schweden Estland und natürlich Russland mit seinen Zaren vorne.
Dieser Wechsel und die Suche nach einer eigenen Identität haben die Architektur von Helsinki geprägt. Da wird von Architektur wie in St.Petersburg und einem nationalen Jugendstiel geredet. Das heißt eigentlich von verspielt bis recht nüchtern gestalteten Fassaden. Wir fahren natürlich auch um die Festung-Insel Suomenlinna.

Man kann die Strukturen sehr gut erkennen und auch einige Kanonen sind noch zu sehen. Wir bekommen natürlich auch die berühmten finnischen Eisbrecher zu sehen.

Nach der Schiffs-Tour geht es mit der Stadtrundfahrt weiter. Wir beneiden unseren Busfahrer nicht. Die Straßen sind teilweise sehr eng. Er meistert aber alle Strecken mit Bravour.
An der Helsingin tuomiokirkko, also dem Dom aus dem 19.Jahrhundert gibt es einen Zwischenstopp für ein paar Bilder.

Danach sind wir, vorbei an anderen wichtigen Gebäuden,

auf dem Weg zu Sibelius, dem großen finnischen Komponisten. Das Denkmal ist sehenswert und erinnert uns ein wenig an die, natürlich wesentlich berühmtere Skulptur am Rostocker Theater 😂

Auch hier machen wir, bzw. Mäxchen, ein paar schöne Bilder und weiter geht es zurück zum Schiff.
Bevor wir unsere Diva wieder entern, entern wir erst einmal den Souvenir-Shop auf dem Hafengelände. Schnell sind ein paar Kühlschrank-Magneten ausgewählt und wir können aufs Schiff und uns einen kleinen Snack im Rossini gönnen. Nach dieser Pause verziehen wir uns auf die Kabine. Ein heißes Bad tut jetzt ganz gut und dann werden auch schon die Motoren angeschmissen und das bekannte „Sail away“ kommt über die Fernseh-Lautsprecher in unsere Kabine. Mit einer Drehung verabschieden wir uns von Helsinki. Zum Abendbrot ergattern wir einen Platz im Buffet-Restaurant Yacht-Club.

Inzwischen haben wir an Deck traumhaftes abendliche Sommerwetter. Nur wenige Wolken halten sich am Himmel und die Sonne spiegelt sich auf dem glatten Wasser. Geht doch.

So ein schönes Wetter wünschen wir uns auch für morgen. Jetzt gibt es noch einen AIDA Whisky Bourbon und dann heißt es „Gute Nacht.