Als wir heute aufwachen ist es noch recht früh. Naja, da war doch die Zeitumstellung vor Helsinki und heute bekommen wir unsere Stunde wieder. Wir schalten den TV auf Bug-Kamera und trauen unseren Augen kaum. Ist da vor uns eine Insel. Wo wollen wir denn da lang? Das müssen wir uns im Original ansehen. Also Bademantel übergeworfen und raus auf den Balkon. Es gibt nicht nur eine Insel zu sehen sondern viele, viele mehr.

Da wollen wir mit unserem großen Schiff durch. Der Käpt’n wird wohl wissen was er tut. Wir machen uns derweil einen Espresso und genießen diesen mit der Nase im Wind. Das kurbelt zumindest den Kreislauf an. Auf dem Pool-Deck gibt es heute früh bis 8:30 Uhr extra eine Einlauf-Aktion. Es werden heißer Kakao und Zimtschnecken verteilt.

Da wir noch Frühstück essen wollen heben wir uns die Zimtschnecken noch etwas auf und schlürfen nur den Kakao. Wir genießen die Fahrt durch die Schären und sind erstaunt das es doch immer noch irgendwie weitergeht. Hinter vielen Inseln und Kurven liegt doch tatsächlich Stockholm.
Als wir im Fährhafen anlegen sind wir bereits beim Frühstück. Unser Ausflug startet um 11:30 Uhr und wir haben uns für den Splash-Bus entschieden. Wir haben allerdings nicht geahnt was uns da erwartet. Das Gefährt sieht schon mal witzig aus. Wir werden mit Astrid der Haifisch-Dame unterwegs sein. Der Einstieg erfolgt, ganz original, über eine sehr steile Gangway. Unser Busfahrer bzw. Bootsführer hat auch tatsächlich eine Uniform an incl. Kapitäns-Mütze. Unseren Tour-Guide muss man einfach erlebt haben. Der junge Mann hat auf jeden Fall den richtigen Beruf. Er spricht zwar sehr schnell aber auch sehr unterhaltsam. Wir fahren mit lauter Musik z. B. von ABBA und Roxett durch die Straßen von Stockholm. Vorbei geht es an Schloss, Parlament und vielen sehenswerten Gebäuden bevor es hinter dem Diplomaten-Viertel ins Wasser geht. Dabei gibt es, dank der sportlichen Geschwindigkeit, tatsächlich einen „Splash“ und auch Anne und Mäxchen bekommen ganz gut Wasser ab. Dank der verteilten Handtücher wird schnell versucht die größten Wassertropfen wieder zu beseitigen. Das hat, trotz des Wassers, Spaß gemacht. Jetzt geht’s auf dem Wasser mit Erklärungen und Musik weiter bis zu Vasa-Museum. Die Geschichte der Vasa, welche bereits bei ihrer Jungfernfahrt gesunken ist, darf natürlich nicht fehlen. Als U-Boot hat sie dann immerhin gut 300 Jahre auf dem Meeresboden gelegen. Irgendwann bekommt unser Boot dann wieder Räder und es geht zurück zu unserer AIDAdiva.




Am Nachmittag besuchen wir noch einmal die Lounge im Rossini und füllen unsere Energiereserven auf. Um 16:30 Uhr wird es Zeit das wir gehen, denn da stürmen die vier Sekt-Junkies die Lokation. Die Damen kommen jeden Nachmittag ins Rossini um sich gleich auf den Rose‘-Sekt zu stürzen. Der Kellner hat bereits am ersten Nachmittag große Augen bekommen als die Damen sich die Flasche gegriffen haben. Heute hat er ihnen den Nachschub gestrichen. Wir haben innerlich etwas gefeiert. Stockholm verwöhnt uns noch ein wenig mit Sonne und wir nutzen unseren Balkon. Kurz vor 17:30 Uhr, wir wollen uns gerade einen Drink für das Sail away holen, stehen der F&B Manager und seine Mitarbeiterin vor der Tür und haben für jeden von uns ein Glas Sekt und vier Schmankerl. Extra für die Ausfahrt in Richtung Schären. Die Ausfahrt ist wirklich, natürlich auch wegen der Sonne, traumhaft. Danke liebes Universum das du uns nicht mit Regen überschüttest.

