Wir sind im Hafen von Tallinn angekommen und damit in Estland.



In diesem Land waren wir bisher tatsächlich noch nicht. Da wir ja noch immer Geocacher sind ist mit einem neuen Land auch ein neuer Cache Pflicht. Also auf geht es zum Frühstück, war wie immer lecker. Heute gab es eine dicke, aber warme, Scheibe Schwarzbrot mit einer großen Portion Räucherlachs. Nach dem Frühstück schauen wir uns um und finden ein TB-Hotel im Hafen von Tallinn. Das sieht doch gut aus. Da können wir uns also noch ein wenig bewegen. Auf dem Weg zum Fährterminal A kommen wir auch gleich mal am Souvenir-Shop für die Kühlschrank-Magneten vorbei. Also rein da und zugeschlagen. Erstaunlicher Weise sind die Magneten hier halb so teuer wie in Finnland. Dann geht es quer über das Hafengelände zum Cache-Hotel. Juhu, unser erster estnischer Geocache. Nette Verpackung aber gut zu erkennen.

Auf dem Rückweg erkunden wir noch ein wenig das Gelände des Fährhafen. Sehr auffällig sind Ordnung und Sauberkeit. Hier ist viel neu gebaut wie in Tallinn insgesamt. Wir bekommen schon mal einen schönen Blick auf die Stadt und auch auf unser Schiff. Für den Nachmittag haben wir eine Stadtrundfahrt gebucht. Also gehen wir ersteinmal zurück auf die Kabine. Um 12:30 Uhr startet unser Bus für die Stadtrundfahrt. Was soll das denn jetzt? Es fängt an zu regnen. Unser Bus bringt uns in die Oberstadt von Tallinn. Auf der Fahrt können wir schon einmal einen Blick auf die beiden berühmten Türme der Stadtmauer, den „Langen Hermann“ und die „Dicke Margarethe“, werfen. Der Sage nach natürlich ein Liebespaar das nicht rechtzeitig wieder zu Hause war und damit versteinert wurde. Zum Glück nur eine Sage. 😂In der Oberstadt haben wir einen Stopp und können uns auf dem Domberg umsehen und die Alexander-Nevski-Kathedrale besichtigen. Sie ist einen orthodoxe Kirche von außen und innen. Außen typischer Zwiebel-Turm-Bau und innen voller goldener Ikonen. Nach dieser Besichtigung gehen wir gleich noch zur Stadtmauer mit dem Blick auf drei ihrer Türme. Einer davon heißt Kiek in de Kök. Das verstehen wir Norddeutschen 😁Leider fängt es immer mehr an zu regnen und so gehen wir zurück zu unserem Bus.

Wir fahren wieder in die Unterstadt und bekommen viele Informationen von unserer Reiseleiterin. In Tallinn gibt es auch viele große neue Gebäude. Auffällig ist die Sauberkeit in der Stadt. Es gibt keinen Müll, aber auch keinen Graffiti an den Hauswänden oder beklebt Straßenschilder. Leider strömt es inzwischen und die Lust den Bus zu verlassen hat akut nachgelassen, also hören wir den Informationen unserer Reiseleiterin im Bus zu. Kurz nach 14:30 Uhr fahren wir dann noch zu einen Yacht-Klub. Hier gibt es Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Dann müssen wir auch schon zurück zur AIDA, denn um 15:30 Uhr sollen alle wieder an Bord sein damit wir um 16:00 Uhr auslaufen können.Auf dem Rückweg sind wir noch etwas nasser geworden also gönnen wir uns erst einmal ein heißes Bad. Ein wenig relaxen und dann machen wir uns auf in Richtung Abendessen. Wir haben uns heute einen Platz im Frensh Kiss reserviert. Das ging allerdings erst für 20:00 Uhr. Auf dem Weg zum Restaurant bleiben wir im Theatrium hängen und erleben die Band Supernova. Die Band ist sehr gut und es macht Spaß zu zuhören. Bevor die Primetime beginnt gehen wir endlich essen. Die Französische Küche ist sehr lecker und wir genießen Schnecken, Ente und eine leckere Nachspeise in Form eines Kussmundes.

Alles reichlich schmackhaft. Gesättigt gehen wir wieder in das Theatrium um den zweiten Teil der Show zu erleben. Supernova rockt den Saal.

Wir lassen den Abend bei herrlichem Sonnenschein ausklingen. Wo kam eigentlich der ganze Regen heute her? Da müssen wir Tallinn wohl noch einmal besuchen. Einen Stellplatz haben wir am Fährhafen schon gesehen.
